Der Ort Taaken

Ortsteil Taaken – Gemeinde Reeßum – Samtgemeinde Sottrum
Landkreis Rotenburg/Wümme – Bundesland Niedersachsen – BRD

Längengrad: 9°/12´/20´´    Breitengrad: 53°/9´/29´´

Erste Besiedlungen im Raum Taaken soll es bereits  in der Zeit um 4000 bis 2000 v. Christi gegeben haben. Dieses geht aus Grabfeldern hervor.
Erste schriftliche Darstellungen stammen von den Römern um Christi Geburt. Zu der Zeit war im Gebiet Taaken der Stamm der Chauken (germanischer Stamm) ansässig. 
Etwa 200 nach Christi wurden die Chauken von den vordringenden Sachsen (aus Schleswig-Holstein) verdrängt. Das Gebiet war in Gaue eingeteilt. Taaken gehörte zum Gau Waldsati (derer, die im Walde leben). Offensichtlich gab es zu der Zeit viel Wald in dieser Gegend.

Namensgebung

Durchaus möglich, dass der Name Taaken hier seinen Ursprung hat. Tacken (Zacken, Zipfel oder Ecke des Waldes), die Bewohner lebten vielleicht in einem solchen Tacken zum Schlippenmoor  hin. Dort liegt ein größeres Grabfeld. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1437 als ”Thotaken”, später schrieb man Takken oder auch Taken. Taaken war zu dieser Zeit sicher ein Ort der sich in nichts von anderen kleinen Heidedörfern unterschied. Das bekannte Jordebuch aus der Schwedenzeit erwähnt für das Jahr 1694 siebzehn Feuerstellen im Dorf, 1770 waren es zwanzig, und 1784 neunzehn.

Neuzeit

1969 haben sich die Gemeinden Sottrum, Taaken, Clüversborstel, Bötersen, Everinghausen, Hassendorf, Hellwege, Höperhöfen, Winkeldorf, Schleeßel,  Stapel, Stuckenborstel und Reeßum freiwillig zur Samtgemeine Sottrum zusammengeschlossen.
1970 erklärte die Gemeine Horstedt ihren Beitritt. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Rotenburg/Wümme im März 1974 kamen noch die Gemeinden Ahausen und Eversen hinzu.
In diesem Zuge haben sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Ahausen und Eversen zur Gemeinde Ahausen, Bötersen und Höperhöfen zur Gemeinde Bötersen, Horstedt, Stapel und Winkeldorf zur Gemeinde Horstedt, Clüversborstel, Reeßum, Schleeßel und Taaken zur Gemeinde Reeßum und die Gemeinden Everinghausen, Sottrum und Stuckenborstel zur Gemeinde Sottrum zusammengeschlossen.
Diese sieben Gemeinden bilden seit 1974 die Samtgemeinde Sottrum. Taaken ist also seit 1969 nicht mehr selbständige Gemeinde.